10.04.2016 Gut gespielt und doch verloren / Thorsten Eckart ballert Zweite zum Sieg

Kreisliga Rhön

TSV Bad Königshofen – FC Thulba 0:1 (0:1)

Ein weiterer Rückschlag für den TSV Bad Königshofen im Aufstiegsrennen, der im Hinspiel den FC Thulba noch klar beherrscht hatte (3:1), aber am Sonntag eine im Endeffekt unnötige, auf jeden Fall bittere Niederlage schlucken musste.

 Das Tor des Tages fiel bereits in der 36. Minute durch einen Foulelfmeter, den der sehr gut leitende Schiedsrichter nach einer Attacke von Patrick Kuhn verhängte. Der in der ersten Erregung recht unterschiedliche Reaktionen auslöste, die aber auf dem Gang in die Halbzeit von einigen Königshöfer Spielern als berechtigt bezeichnet wurde, womit die Diskussionen beendet waren. Benjamin Johannes wurde zur Exekution beauftragt und er erzielte das Tor des Tages. Das es beileibe nicht hätte sein müssen, weil sich zum Ausgleich und mehr noch etliche Gelegenheiten bieten sollten.

Die Zuschauer in Bad Königshofen bekamen in diesem dritten Heimspiel in Folge zumindest endlich wieder mal ein recht gutes Kreisligaspiel geboten, das von den Gästen mit der größeren Risikobereitschaft eröffnet wurde. Doch es dauerte nicht lange und es wurde ein dem Tabellenstand des Zweiten und Vierten angepasstes ausgeglichenes Spiel. Spätestens die zweite Hälfte der ersten Halbzeit ging klar an den TSV, der sich mehrere gute Möglichkeiten erarbeitete. Zum guten Spiel trugen hier bereits mit ausgeglichenem Anteil die Gäste bei. Patrice Wüscher, Fredy Werner und Florian Zirkelbach konnten aber ihre Chancen nicht nutzen. So ging es mit der Gästeführung durch jenen Elfmeter in die Pause. Die erste Viertelstunde nach Wiederbeginn gehörte den Gästen, ohne dass diese allerdings zu zwingenden Chancen gekommen wären.

Zum Ende hin drehten die Grabfelder noch einmal auf und wollten wenigstens den hoch verdienten Ausgleich noch erzwingen. Das Pech klebte aber allen, die den Abschluss suchten, an den Schuhen. Unser Informant Gert Harth notierte in den letzten zehn Minuten allein fünf hochkarätige Chancen für den TSV Bad Königshofen. Doch die Werner, Zirkelbach, Ferdinand Heusinger zielten entweder zu ungenau oder der überragende Torwart Daniel Neder rettete. „Man darf diesen Neder wirklich als den Vater des Siegs bezeichnen“, benannte Gert Harth den Matchwinner.

Tor des Tages: Benjamin Johannes (36., Foulelfmeter)

Gelb-Rot: Tobias Huppmann (Thulba, 87., Meckern)

Rot: Patrice Wüscher (Bad Königshofen, 90.+2, Beleidigung eines Gegenspielers)

 aus: Rhön- und Saalepost

FUSSBALL A-KLASSE RHÖN 3

TSV Bad Königshofen II feiert Matchwinner Thorsten Eckart

 Alle vier Tore beim Sieg gegen Alsleben/Eyershausen erzielt
 

TSV Bad Königshofen II – ASV Alsleben/Eyershausen 4:3 (1:2). Da wird einer vom Schulterklopfen vielleicht ein paar blaue Flecken bekommen haben. Thorsten Eckart entschied das Derby gegen Alsleben/Eyershausen fast im Alleingang und erzielte beim Heimerfolg des TSV Bad Königshofen II alle Treffer für seine Farben. „Der Sieg war verdient“, gab der Matchwinner nach dem Spiel zu Protokoll.

Eckart legte gleich los. Nach zwei Minuten staubte er zur frühen Führung ab. Danach war der Hausherr weiterhin schwungvoll unterwegs, hätte ein schnelles zweites Tor nachlegen können, ja müssen. Danach kam der Gast jedoch besser ins Spiel und nach einem schön herausgespielten Treffer zum Ausgleich, ging kurz vor der Pause durch Lukas Krieger sogar in Führung.

Eine etwas lautstärkere Halbzeitansprache sollte ihre Wirkung bei Bad Königshofen II nicht verfehlen. Unmittelbar nach Wiederanpfiff versenkte Eckart erst einen langen Ball zum Ausgleich und sorgte danach für die erneute Führung. „In den Phasen, in denen wir gut gespielt haben, waren auch immer Chancen da“, so der TSV. Die Gastgeber verpassten es aber, aus ihren Gelegenheiten mit einem 4:2 für frühzeitige Nervenberuhigung zu sorgen. Der ASV hielt dagegen und war weiter im Spiel. In der Schlussphase war mit dem 4:2 per Kopf dann der Sieg in trockenen Tüchern. Da half auch der ganz späte Anschlusstreffer nichts mehr.

Tore: 1:0 Thorsten Eckart (2.); 1:1 Marco Lurz (32.), 1:2 Lukas Krieger (41.), 2:2, 3:2, 4:2 Thorsten Eckart (46., 47., 85.), 4:3 Marco Lurz (90.+3).

aus: Rhön- und Saalepost