22.11.2015 Erste auch in Burglauer mit Punktverlust

VfB Burglauer – TSV Bad Königshofen 1:1 (0:0).

Der TSV Bad Königshofen hat es verpasst, nach Punkten zu Tabellenführer FC Strahlungen aufzuschließen.

 

„Der Punkt für uns war hoch verdient“, sagte Burglauers Burkhard Mangold. Dessen VfB bestimmte den ersten Durchgang, versäumte es aber bei guten Gelegenheiten für Thorsten Bauer (4./8.), Andreas Langendörfer (42.) und Sven Bötsch (45.), in Führung zu gehen. Umso überraschender fiel das 1:0 für Bad Königshofen. Und kurios obendrein. Der Schiedsrichter hatte nach einem Foul von Dominik Seufert zunächst auf Freistoß entschieden. Nachdem er den Tatort auf dem zu diesem Zeitpunkt schneebedeckten Platz genauer inspizierte, zeigte er auf den Elfmeterpunkt. Markus Lockner verwandelte. Glück für den VfB, dass der TSV in der Folge zwei Topchancen ausließ. So glückte Jan Schneider noch der Ausgleich (82.).

Mangold sprach ob der beiden frühen Bauer-Gelegenheiten von einem verheißungsvollen Auftakt für den VfB. Der stellte Bad Königshofen im gesamten Spielverlauf vor einige Probleme und wusste insbesondere in kämpferischer Hinsicht zu überzeugen. „Bad Königshofen war nur in Sachen Spielanlage besser als wir“, so Mangold. Trotz eines klaren Chancenübergewichts für Burglauer hieß es zur Pause 0:0. Und bald danach 0:1. „Damit war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Es war wirklich die erste Chance für Bad Königshofen.“ Übrigens: Kurz nach Lockners verwandeltem Strafstoß unterbrach der Schiedsrichter die Partie und ließ die Linien freikehren. Burglauer öffnete etwas, um den Ausgleich zu erzwingen und hätte sich beinahe ein zweites Gegentor eingefangen. Doch weder Frederic Werner (66.) noch Patrice Wüscher (78.) konnten Marcel Erhard überwinden. Und so sorgte Jan Schneider für den erlösenden Ausgleich, nachdem er zuvor vier Bad Königshöfer hatte aussteigen lassen. „Kompliment an die Mannschaft. Sie hat wirklich aufopferungsvoll gekämpft“, sagte Burkhard Mangold.

Tore: 0:1 Markus Lockner (48., Foulelfmeter), 1:1 Jan Schneider (82.).