08.11.2015 Verdienter Sieg im Spitzenspiel gegen Bad Kissingen

TSV Bad Königshofen – FC Bad Kissingen 1:0 (1:0)

Dieses vergangene Wochenende verlief ganz nach dem Geschmack des TSV Bad Königshofen, der als einziges der drei Spitzenteams gewinnen konnte, noch dazu gegen einen direkten Mitkonkurrenten. Es war ein hoch verdienter und viel zu knapp ausgefallener Sieg der Hausherren. Und es lag zum einen an deren emsigen, fast übereifrigen Stürmern, zum anderen am Kissinger Keeper Florian Rottenberger, dass es bis zum Schlusspfiff des sehr gut leitenden Schiedsrichters Morgner aus Coburg so spannend war. Denn so überlegen die Gastgeber, wenn auch erst in der zweiten Halbzeit, spielten und mit Offensivfußball ihre Führung verteidigten, so unglücklich agierten sie bei zahlreichen hochkarätigen Chancen und versäumten es, vorzeitig den Sack zuzumachen, weil sie entweder an sich selber oder am hervorragenden Keeper Rottenberger scheiterten.

 

Die ersten 30 Minuten gab es an der Aubstädter Straße ein richtig gutes Kreisligaspiel zu sehen, intensiv, temporeich und kombinationssicher von beiden Mannschaften geführt, wobei in dieser Phase jeder hätte in Führung gehen können. So scheiterten Ferdinand Heusinger und Freddy Werner (6.) mit einer Doppelchance an Rottenberger. Einer der schönsten Spielzüge dieser 92 Minuten brachte dann das Tor des Tages, wobei über eine feine One-Touch-Ballstafette aus der eigenen Abwehr heraus Tobias Saam den Ball zu Ferdinand Heusinger und Freddy Werner weiter leitete. Diese Möglichkeit ließ sich der Goalgetter nicht entgehen und dem FC-Keeper keine Chance. Die Gäste entwickelten ihre größte Gefährlichkeit über Standards von Christian Laus. Doch die TSV-Abwehr um den überragend sachlich-sicheren Daniel Blau hatte alles im Griff.

Und dahinter stand schließlich mit Patrick Kuhn wieder ein Feldspieler im Tor, der bewies, dass man nicht jeden Ball in die Hände nehmen muss. Als „elfter Feldspieler“ spielte er in Neuer-Manier hinter der Viererkette mit: Die beste Lösung im Ein-Tormann-Verein TSV, wenn die Nummer 1 auf Montage ist. In der zweiten Halbzeit montierten die Gastgeber die Kissinger immer wieder auseinander, vergaben aber die besten Möglichkeiten. Ferdinand Heusinger, Freddy Werner, Tobias Saam, Alexander Sarwanidi und Florian Zirkelbach mussten sich aber bis zum Abpfiff darüber ärgern, dass sie ihrer Mannschaft keinen Kantersieg, zumindest ruhigeren Nachmittag bescherten.

Tor des Tages: Frederic Werner (21.)